Wenn Informationen in digitaler Form über das Internet verbreitet und verkauft werden, bewegen wir uns innerhalb der neuen Technik mit neuen Produkten. Mit dieser Art von Produkten gibt es eine tatsächlich eine neue Qualität der ökonomischen Betätigung, die mit dem Medium kreiert wird: digitale Produkte, die das Medium nicht verlassen, und zwar an keiner Stufe des Produktions- und Handelsprozesses. Produkte, die in digitaler Form erstellt werden, in derselben Form im Internet bekannt gemacht und angeboten werden, im Medium übertragen werden und am Ende dort verkauft und bezahlt werden, sind die wahren Innovationen aus dem iCommerce. Zur besseren Unterscheidung von den Zwischenstufen der reinen Verbesserung bereits bestehender Handelsprozesse bezeichnen wir diese Güter als "virtuelle Güter".
Virtuelle Güter gibt es in ihrer reinen Form im Internet in einem Umfang, der bereits eine sinnvolle Klassifizierung ermöglicht.
Klassenbildung kann sich an den Stufen der digitalen Entstehung der Information ausrichten:
Aier entsteht ein Abermilliarden Markt, der heute erst von wenigen Teilnehmern angekratzt wird. Diese machen aber schon gute Gewinne, wie einige Beispiele demonstrieren: Ebay ist das zuerst genannte Beispiel, der mit Vermittlungsprovisionen schon ein Vermögen verdient. Die Zugangsprovider sind eine Goldgrube für ihre Betreiber. Suchmaschinen - allen voran Google - finden immer neue Möglichkeiten, ihren Traffic zu Geld zu machen. Die Vermittler von Zahlungsleistungen (Firstgate, paypal, ua.) verdienen gut. Die Verkäufer digitalisierter Musik werden als Nächste profitabel werden.
Zu dieser Art von Wirtschaft, dem sogenannten iCommerce gehören selbstverständliche neue Produktionsfunktionen, neue Wertschöpfungsketten, neue Vertriebsformen und neue Markterschließungen innerhalb von Segmentmonopolen. Das besprechen wir auf einer eigenen Internetpräsenz.
