Display Advertising

Display Advertising stellt einen der vielen Kanäle des Online Marketing dar. Übersetzt findet Display Advertising oftmals die Verwendung des Begriffs Bildschirm-Werbung.

Zunächst einmal lässt sich Display Advertising als digitale Werbung beschreiben, welche sich insbesondere durch den Gebrauch von grafischen und animierten Designs auszeichnet. Ganz im Gegenteil zur Suchmaschinenwerbung, welche sich weitestgehend mit Textanzeigen befasst, ist die Display-Werbung als grafisches Werbemittel bekannt, aufgrund der Nutzung von Bild-, Video- und Animations-kampagnen.

Die wohl bekannteste Sorte des Display Advertisings ist die klassische Bannerwerbung. Dabei schmücken Werbeanzeigen unterschiedlicher Größen den oberen oder seitlichen Bereich einer Website und geben dem User die Möglichkeit, sich sofort mit dem Anbieter des Angebots zu verbinden. Nach Anklicken der Werbeanzeige, die einen eingebauten Link beinhaltet, gelangt der Nutzer auf die eigene Website des Shops.

Ziel der digital-Werbung ist es, über die individuell gestalteten Anzeigen das Image des Unternehmens zu stärken. Aufgrund der visuell erarbeiteten Banner hat diese Marketing-Strategie einen eindeutigen Vorteil im Vergleich zu Textanzeigen (z.B. Google AdWords).

Ebenso stellen die grafischen Gestaltungsmöglichkeiten sowie die Option der Animationen einen Anlass zur häufigen Verwendung dar. Display-Werbung besitzt eine große Reichweite und gilt somit als eines der größten Werbeformate im WorldWideWeb.

Die Finanzierung der Werbebanner kann nach zwei verschiedenen Prinzipien verlaufen: Zum einen kann nach Tausender-Kontakt-Preis (TKP), zum anderen nach einem Modell bezahlt werden, welches Erfolg voraussetzt. Der Shopbetreiber muss allerdings erst dann zahlen, wenn ein Nutzer eine Werbeanzeige anklickt (CPC) oder wenn ein anschließender Kauf stattfindet (CPL).

Vorteilhaft ist ebenfalls, dass Display-Werbung nicht nur im Online Bereich Verwendung findet, sondern ebenso als mobile Applikationen zur Verfügung stehen. Dies stellt ein besonders ergiebiges Vorgehen dar, in Zeiten der Smartphone-Nutzung. In Deutschland besitzen bereits mehr als 50% der Bevölkerung ein Smartphone, Tendenz steigend.

 

Visits/ Online-Besucher

INPUT

Interpretationen

Page Impressions/ Werbeträgerkontakt

5.000

Besucher eines Online-Anbieters haben 5.000 Seiten des Online-Angebotes gesichtet. Es bestanden 2.000 Kontakte zu werbungführenden Hyperlinks, von denen 400 werbungführende Hyperlinks geklickt wurden. Dabei wurden 50 ansprechbare Adressen hinterlassen und 20 Verkäufe online getätigt.

Ad Impressions/ Werbemittelkontakt

2.000

AdClick/ Bannergebrauch

400

Lead/ Adresshinterlegung

50

Sale/ Online-Bestellung

20

Wir sehen, wie die Anzahl der relevanten Links zusammenschrumpft. Der Anbieter der Werbefläche wird gern seine Besucherzahlen und die Sichtkontakte zu den Werbeträgern in sein Verkaufsgespräch einführen. Das ist in der Tat auch ein Indiz für den Betrieb auf seiner Seite. Besonders gern werden auch die Kontakte mit dem zu verkaufenden Werbemittel argumentiert. Das ist sicher interessant, aber für den Shopbetreiber ohne Bedeutung.