Werbung

Kein Shopbetreiber kommt ohne eine Werbung für seine Präsenz aus. Es gibt im deutschen Internet schätzungsweise 30.000 Shops, die etwas verkaufen wollen. Die Aufgabe der Werbung besteht darin, auf seine eigenen Produkte aufmerksam zu machen. Dem Shopbetreiber werden unzählige Chancen angeboten, dieses Ziel zu erreichen und wir besprechen einige im Prinzip.

Neben den besonderen Chancen, die das Internet in Kooperation mit anderen bietet, gibt es vielfache Varianten, Werbung für die eigenen Produkt, bzw. für den eigenen Shop, einzukaufen. Wir gehen auf einige weit verbreitete Möglichkeiten im Detail ein und geben Kriterien zu ihrer Bewertung an. Das Angebot ist auch nicht frei von Risiken, in denen man sein Werbegeld verliert. Auch darauf gehen wir ein.

Vor dem Start sind die Kontrollinstrumente zu bestimmen und auf den eigenen Internetseiten einzurichten. Die einfachste Methode zählt die Zugriffe auf den Seiten. Zuerst wird auf jeder Seite ein Pixel eingebaut. Danach werden Seitenzähler etabliert, die den Aufruf des Pixels protokollieren. Alle anderen Methoden sind zu ungenau. Vor allem lassen sie keinen Nachweis für Kooperationspartner zu, die möglicherweise für vermittelte Seitenzugriffe Gegenleistungen erbringen.

Im Internet ist jeder Teilnehmer sowohl Empfänger, als auch Sender. Daraus folgt, daß jeder Partner nicht nur Ziel einer Werbung, sondern auch Werbemedium ist. Kein anderes Medium ermöglicht einen so schnellen Wechsel vom Marketingobjekt zur Marketingagentur. Sogenannte Affiliate Programme unterstützen diesen Seitenwechsel. Ein virtuoser Einsatz des Marketingwerkzeuges steigert die Attraktivität des Unternehmens für Kooperationen. Der Nachweis des Erfolges der Marketingstrategie wirkt damit in zwei Richtungen. Einerseits zur Kontrolle der eigenen Aktivitäten und andererseits zum Nachweis der Tauglichkeit für Synergiepartner.

Die quantitativen Zählmethoden beginnen bei den Seitenzugriffen und setzen sich über die Bestellungen fort bis zu der Kontrolle des Umsatzes und des Gewinns. Alle Daten müssen online und ohne Zeitverzug abrufbar sein, der Einsatz einer leistungsfähigen Kundendatenbank ist obligatorisch. Die Reaktion des Internet kommt sofort und spontan. Sie beschränkt sich allerdings nicht auf die zählbaren Größen; die Teilnehmer sind auch verläßliche Kritiker. Zu jedem Internet Auftritt gehört ein Gästebuch oder eine andere Möglichkeit, qualitative Kommentare der Internet Gemeinde einzufangen. Umfragen unter den Interessenten fördern die Interaktion und bringen in der Regel brauchbare Verbesserungsvorschläge für die eigene Marketingstrategie hervor.